Lebensbedingungen von Menschen auf der Flucht in Nordgriechenland

Wir von Potsdam-Konvoi sind vor einigen Wochen aus dem griechisch-mazedonischen Grenzgebiet zurückgekehrt. In den inoffiziellen Camps sowie in einigen Militärlagern haben wir die Flüchtenden vor Ort mit Nahrung, Kleidung und medizinischer Versorgung unterstützt. Die unwürdigen Lebensbedingungen haben uns sehr betroffen gemacht. Es handelt sich bei den offiziellen Lagern, in die die Frauen, Männer und Kinder verbracht worden sind, größtenteils um total überfüllte, vom Militär geführte bloße Verwahranstalten fern der Öffentlichkeit.

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Idomeni gilt als geräumt – Problem gelöst?

Ganz und gar nicht.

Wir von Potsdam-Konvoi sind aus dem griechisch-mazedonischen Grenzgebiet in der Nähe von Idomeni zurückgekehrt. Für zwei Wochen waren wir in den inoffiziellen Camps Hara/BP und Eko sowie in einigen Militärlagern unterwegs und haben die Flüchtenden vor Ort unterstützt. Der Hilfebedarf ist auch nach der Räumung von Idomeni und den anderen inoffiziellen Lagern riesig. „Idomeni gilt als geräumt – Problem gelöst?“ weiterlesen

Alltag vor der Grenze

Viele Flüchtende leben nach der Räumung von Idomeni noch immer in „wilden Camps“ nahe der Grenze an Rastplätzen, Tankstellen, in verfallenen Häusern oder auf Feldern.

Viele der Helfer aus Idomeni sind abgereist oder haben sich anderen, weiter entfernten Projekten zugewandt. Doch viele der Flüchtenden sind nicht in die offiziellen Lager gegangen – sie verharren weiter in unmittelbarer Nähe zur Grenze: „Alltag vor der Grenze“ weiterlesen

Erste Eindrücke

Wir von Potsdam-Konvoi arbeiten derzeit für die Flüchtenden in den inoffiziellen Camps der Region, die nach der Räumung von Idomeni in anderen selbst organisierten Camps verstreut sind. Gespendete Kleidung und Medikamente sortieren und verteilen, Essen zubereiten und eine erste Orientierung in der Organisation der freiwilligen Hilfe Nordgriechenlands waren unsere ersten praktischen Tätigkeiten.  „Erste Eindrücke“ weiterlesen