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English version below.

Potsdam-Konvoi – Initiative für Solidarität mit Menschen auf der Flucht

Im Mai 2016, kurz nach der Auflösung des Lagers Idomeni in Nordgriechenland, sahen wir die menschenunwürdige Situation in der Flüchtende dort ausharren müssen zum ersten Mal mit eigenen Augen. Seitdem fahren wir immer wieder nach Griechenland, um in verschiedenen Projekten Geflüchtete solidarisch zu unterstützen – Erlebnisse und Eindrücke könnt ihr in unserem Blog lesen.

Die Situation an den Außengrenzen ist nach wie vor unmenschlich. Das ist direkte Folge der europäischen Migrationspolitik und Kern der immer stärker Menschenrechte missachtenden Abschottungs- und Abschreckungspolitik. Humanitäre Hilfe wird von staatlicher Seite leider nicht ausreichend geleistet, zum Teil wird sie sogar aktiv behindert und kriminalisiert.

Tausende Menschen sind weiterhin in großen Camps unter unwürdigen Bedingungen kaserniert, das bekannteste Beispiel innerhalb der EU ist Moria auf Lesbos.

Auf Lesbos fand auch unser jüngster Einsatz statt. Dort kommen weiterhin ca. 500 Menschen im Monat an. Es gibt nur noch zwei Hilfsorganisationen an der Nordküste der Insel, die Geflüchtete aus Seenot retten und Nothilfe bei ihrer Ankunft leisten. Diese brauchen ständig Verstärkung von frewilligen Helfern.

Was wir tun

Wir solidarisieren uns mit den geflüchteten Menschen in Griechenland und versuchen, ihre Selbstorganisation zu unterstützen und ihre humanitäre Situation durch Direkthilfe zu verbessern. In Deutschland leisten wir politische Arbeit für eine beschleunigte Aufnahme und sichere Fluchtwege.

Konkret bedeutet das:

  • Werbung und Unterstützung von freiwilligen Helfern
  • Bedarfsorientierter Einsatz der Spendengelder in Griechenland
  • politische Arbeit um die Aufnahme Geflüchteter in Deutschland zu beschleunigen
  • Öffentlichkeitsarbeit mittels Vorträgen, Infoständen, öffentlichen Sachspenden-Sammelaktionen, Gesprächen mit Politiker*innen, Beteiligung bei Demonstrationen
  • Vernetzungsarbeit

Und falls ihr selbst einen Einsatz plant oder uns bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen wollt, setzt euch gern mit uns in Verbindung – wir freuen uns auf euch!

[email protected]


English version

Potsdam-Konvoi – Initiative for solidarity with refugees

In May 2016, shortly after the disbanding of the Idomeni camp in northern Greece, we saw the degrading situation in which refugees had to persevere there for the first time with our own eyes. Since then, with our support, various volunteer groups or individuals travel to Greece regularly to do volunteer work – you can read about their experiences and impressions in our blog.

The situation at the EU’s external borders is still very dramatic. This is due to European migration politics and central issue of the increase in violations of human rights of the current isolation- and deterrence policy. Humanitarian aid is unfortunately not sufficiently provided by the state, and some of it is even actively hindered.

Thousands of people are „stored“ in huge camps while suffering under vile conditions, a distinctive example is Moria on Lesbos.

Our last effort was on Lesbos. About 500 refugees still arrive there each month.  There are only two relief organisations left on the northern coast of the island. These try to perform maritime salvage and emergency relief for arrived refugees and are still in dire need of volunteers.

What we do

We show solidarity with the people who had to end their fleeing in Greece and try to support their self-organization and improve their humanitarian situation through direct aid. In Germany, we are carrying out political work to speed up the process of admission and ensure safe escape routes.

In concrete terms, this means:

  • promotion and support of volunteers
  • demand-oriented use of donations in Greece
  • political work to speed up the reception of refugees in Germany
  • public relations work by means of lectures, information stands, flash mobs, public collection campaigns for non-cash donations, discussions with politicians, participation in demonstrations, vigils,
  • networking

And if you are planning to do something yourself or would like to support us in our public relations work, please do not hesitate to contact us – we look forward to hearing from you!

[email protected]