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In Nordgriechenland wo bis Ende Mai 2016 das Lager Idomeni war, haben wir die unwürdige Situation in der sich Flüchtende dort oft wiederfinden, mit eigenen Augen gesehen – zu einer kleinen Dokumentation dieser humanitären Katastrophe führt dieser Link und unsere Einsatzgruppe vor Ort beschreibt die Lage in diesem Blog.

Die verzweifelten Menschen sind leider auf zusätzliche, freiwillige Arbeit angewiesen, die die griechische Regierung und die EU nicht ausreichend leisten (können). Eine Politik der Abschottung hat diese menschenrechtsverletzende Katastrophe hervorgebracht. Politiker*innen zum verantwortungsvollen Handeln zu bewegen – dies ist das Ziel einer unserer Arbeitsgruppen, in der gemeinsam mit anderen lokalen Engagierten an der von Osnabrück ausgehenden Kampagne „50 aus Idomeni“ gearbeitet wird.

Für Potsdam ist dies eine große politische, wirtschaftliche und nicht zuletzt humanitäre Chance, ein weiteres Mal unter Beweis zu stellen dass wir bunt und weltoffen sind. Wir haben als Stadt die Möglichkeit ein Zeichen gegen rechts zu setzen für Menschlichkeit und Willkommenskultur!

Jede*r kann der empfundenen Ohnmacht angesichts dieser humanitären Katastrophe etwas Eigenes entgegensetzen. Wir haben die Freiheit und die Mittel, das für uns selbst zu entscheiden – jede*r für sich nach ihren/seinen Möglichkeiten und im Zusammenwirken mit vielen anderen. Wir freuen uns wenn auch Du bei uns mitmachen möchtest!